Die Bilder der jüngsten Gewalteskalation in Leipzig-Connewitz bei Demonstrationen gegen Gentrifizierungsprozesse und die städtische Wohnungspolitik haben zahlreiche Frage aufgeworfen. Wie erklärt sich diese Eskalation der Gewalt? An welche historischen Entwicklungen und politischen Themen knüpfen die Auseinandersetzungen in Connewitz an? Wie ließe sich der aufgeschaukelten Situation in Connewitz begegnen? Welche Deeskalationsstrategien wären nun angebracht?

Unser Mitarbeiter Michael Lühmann ordnet die jüngsten Auseinandersetzungen in Connewitz in einem Interview mit dem MDR Thüringen ein. Er blickt dabei auf die Protestgeschichte des Konflikts um Wohn- und Freiräume, die ostdeutschen, sächsischen und Leipziger Spezifika sowie generell auf die Protestakteur*innen und die Mechanismen der Gewalt. Seiner Analyse liegen eigene Beobachtungen sowie aktuelle Befunde der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den sozialen, zumeist urbanen Konfliktphänomenen Gentrifizierung sowie Jugend- und Konfrontationsgewalt zugrunde.

 

Das Interview finden Sie hier.
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