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Unsere Forschungsergebnisse zum Anklicken:

Artikel, Broschur oder Buch: Debattenbeiträge und Erkenntnisse der Bundesfachstelle in unterschiedlichen Formaten entdecken.

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In unseren Podcastepisoden sprechen wir mit Expert:innen über linken Radikalismus.

Handbuch

Wichtiges kompakt erklärt:

Unser ständig erweitertes Open-Access-Handbuch liefert prägnantes Wissen zu komplexen Themen aus dem Bereich linker Militanz.

Die Bundesfachstelle: Aufgabe und Ansatz

Information

Die Erforschung linker Militanz bzw. linker Radikalität hat in der universitären Landschaft lange Zeit nur geringen Niederschlag gefunden. Allenfalls schlaglichtartig wurden aktuelle und historische Strukturen, Ideologeme, Debatten, aber auch Radikalisierungs- und Eskalationsdynamiken im Feld sich als linksradikal verstehender Gruppierungen zum Gegenstand wissenschaftlicher Analyse. Dem gegenüber steht eine mediale und politische Debattenlage, die nicht minder schlaglichtartig und punktuell, aber bisweilen analytisch wenig abgesichert, über linke Radikalität debattiert.

Grund genug in der Tradition von Politikwissenschaft als Demokratiewissenschaft tiefer in das Analysefeld einzutauchen, Wissensbestände abzusichern und diese nicht nur öffentlich zu vermitteln, sondern auch zwischen den vielen Akteuren im Analysefeld zu vermitteln und jenseits von Alarmismus und Affirmation linke Radikalität und linke Militanz als Teil gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse greifbar zu machen und zu problematisieren.

Die Bundesfachstelle Linke Militanz wird im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Mit »Demokratie leben!« fördert das BMFSFJ seit 2015 zivilgesellschaftliches Engagement für ein vielfältiges und demokratisch verfasstes gesellschaftliches Zusammenleben.

Unsere Arbeit umfasst sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung und politische Bildung sowie der Vernetzung und den Austausch mit den bundesweit verteilten Modellprojekten des Phänomenbereiches.

Fachtagung: Demokratiefeindliche Brückennarrative in der politischen Bildung

Wann: 10. November 2022

Wo: in der historischen Sternwarte Göttingen

Im Rahmen der diesjährigen Fachtagung beschäftigen wir uns mit aktuellen demokratiefeindlichen Brückennarrativen aus wissenschaftlicher und (bildungs-)praktischer Perspektive. Unter dem Begriff der Brückennarrative werden Gemeinsamkeiten ideologischer Diskurselemente identifiziert, die von verschiedenen radikalisierten Gruppen geteilt werden.

Im Radikalisierungsgeschehen wird diesen gemeinhin eine strukturierende und identitätsstiftende Funktion zugeschrieben. Brückennarrative sind damit auch für die Konzeption politischer Bildungsmaßnahmen sowie die Radikalisierungsprävention relevant. Insbesondere antiimperialistische sowie antisemitische Narrative sind auch in militant linken Zusammenhängen anzutreffen.

Aktuelles

Jugendliche und die Polizei

Zu Gast: Prof.in Dr.in Daniela Hunold&Katharina Heise

Kurzbeschreibung: 

Wie nehmen Jugendliche die Polizei wahr und in welchen Beziehungen stehen beide Gruppen zueinander?

Postautonome

Urheber:in Alexander Deycke

Demonstrationen am 1. Mai

Kurzbeschreibung: 

Welche Perspektive hat die Polizei auf den 1. Mai?

Der 1. Mai aus der Sicht des DGB

Kurzbeschreibung: 

Welche Bedeutung hat der 1. Mai für Gewerkschaften?

Podcast

In unserem Podcast diskutieren wir gemeinsam mit unterschiedlichen Expert:innen interessante und kontroverse Phänomene des Forschungsfeldes linke Militanz, um diese aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Ausgewählte Episoden:

Politische Bildungsarbeit der Bundesfachstelle Linke Militanz

Kurzbeschreibung: 

Über Zugänge und Herausforderungen der Bildungsarbeit, zukünftige Planungen der politischen Bildungsarbeit der Bundesfachstelle und Vorstellung des Protest-Workshops.

Moderation: Katharina Heise

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Handbuch Linke Militanz

Wissensquelle